Inkasso Service Newsletter Juli 2007
Themen des Newsletters:
- Meldung von Forderungen an die Schufa
- Wirtschaftsauskünfte aus Österreich
- Neuer gesetzlicher Zinssatz
- Insolvenzen im April 2007
1. Meldung von Forderungen an die Schufa
Die Meldung rechtskräftig titulierter Forderungen durch Zyklop Inkasso an die Schufa AG hat sich als eine sehr effektive Massnahme erwiesen, um Schuldner zur Zahlung zu veranlassen.
Denn der Eintrag bei der Schufa hat regelmäßig eine starke Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Bewegungsfreiheit zur Folge: Keine neuen Bankkredite mehr, keine Kreditkarte, selbst einen Handyvertrag wird der Schuldner nicht mehr bekommen.
Erst nach vollständiger Bezahlung der über uns geltend gemachten Forderung geht ein Erledigungsvermerk an die Schufa. Dieser Erledigungsvermerk wird dort noch drei Jahre vorgehalten, bis eine vollständige Löschung erfolgt
2. Wirtschaftsauskünfte aus Österreich
Die Bandbreite angebotener Wirtschaftsauskünfte haben wir erneut erweitert durch die Zusammenarbeit mit der österreichischen Auskunftei WISUR GmbH.
Die entsprechenden Auskünfte können Sie über unser Online-Portal in Sekundenschnelle einholen, und zwar sowohl über Privatpersonen also auch über Firmen.
Interessiert? Wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere Auskunftei unter 02151/5299-499.
3. Neuer gesetzlicher Zinssatz
Seit dem 1.7.2007 liegt der Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank bei 3,19 % (vorher: 2,70 %).
Der gesetzliche Zinssatz liegt, wenn eine Privatperson beteiligt ist, 5 % darüber, also bei
8,19 %, unter Geschäftsleuten 8 % darüber, also bei 11,19 %.
(§§ 247, 288 BGB)
Unser Tipp: Vereinbaren Sie mit Ihren Vertragspartnern für den Fall des Verzuges einen höheren Zinssatz. Eine solche Vereinbarung geht dem gesetzlichen Zinssatz immer vor!
4. Insolvenzen im April 2007
Der seit mehr als zwei Jahren zu beobachtende Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hielt auch im April 2007 weiter an. Wie das Statistische Bundesamt im Juli mitteilte, meldeten die deutschen Gerichte für diesen Monat 2.224 Unternehmensinsolvenzen, 14,3% weniger als im April 2006. Dagegen nahmen die Verbraucherinsolvenzen weiter zu: Mit 8.239 Fällen lagen sie um 24,7% höher als im April 2006. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summiert sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 12.931 Fälle (+ 10,4%).
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten für April 2007 mit 2,3 Milliarden Euro angegeben gegenüber 3,4 Milliarden Euro für April 2006. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur 17% aller Insolvenzfälle ausmachten, entfielen auf sie knapp 60% der Forderungen.
Von Januar bis April 2007 wurden 9.560 Insolvenzen von Unternehmen (- 13,1%) und 34.686 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 22,4%) verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte 54.862 Insolvenzen, das waren 10,1% mehr als im April 2006. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Kontakt
Zyklop Inkasso Deutschland GmbH
Ass. jur. Frank Gallep
Email: Frank.Gallep(bittekeinspam)zyklop.de

