Inkasso Service Newsletter 01/09
Themen des Newsletters:
- Wachsam in der Krise mit Monitoring
- Neue Möglichkeiten für Auslandsinkasso
- Gesetzlicher Zinssatz
1. Wachsam in der Krise mit Monitoring
Die zunehmende Wirtschaftskrise führt zu einer Verschiebung der Zahlungsausfallrisiken: In „normalen“ Zeiten sind es Ihre neuen Kunden, von denen erhöhte Risiken ausgehen. Erfahrungsgemäß verlagert sich das Forderungsausfallrisiko in Zeiten massiver wirtschaftlicher Schwierigkeiten mehr und mehr auf die Stammkundschaft, die natürlich wie alle anderen Unternehmen den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Tribut zollen muss.
Wie im Leben gilt auch für Geschäftsbeziehungen: In den meisten Fällen schauen Sie Ihrem Partner nur „vor den Kopf“ und nicht dahinter.
Um unsere Kunden vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, bietet Zyklop Inkasso ab sofort ein neues und wichtiges Instrument zur wirtschaftlichen Überwachung von - auch langjährigen - Geschäftspartnern an: Mit dem Monitoring kann die Zahlungsfähigkeit eines Vertragspartners dauerhaft überwacht werden.
Das Monitoring ist genau das richtige Instrument, um die eigenen wirtschaftlichen Risiken in Bezug auf Forderungsausfälle zu minimieren. Im Rahmen des Monitorings werden alle rechtlich relevanten Veränderungen oder Vorfälle, die den Geschäftspartner betreffen, erfaßt und in Form eines so genannten Zahlungsindexes zusammenfassend bewertet. Jede Veränderung dieses Indexes wird Ihnen unverzüglich per e-Mail mitgeteilt, so dass Sie die Möglichkeit haben, kurzfristig angemessen zu reagieren.
Das Monitoring wird in dieser Form erstmals in Deutschland angeboten, und das zu einem unschlagbaren Preis: Unsere Kunden können 10 Vertragspartner im Rahmen der in der Jahresgebühr enthaltenen Freieinheiten ohne Zusatzkosten monitoren. Die Kosten weiterer Überwachungen liegen pro Jahr und Monitoring bei nur einer Bonitätseinheit.
2. Neue Möglichkeiten für Auslandsinkasso
Die Fortschritte der europäischen Integration machen sich endlich auch bei der Forderungsbeitreibung bemerkbar: Seit dem 01. Januar 2009 besteht die Möglichkeit, bezüglich unbestrittener Geldforderungen das so genannte Europäische Mahnverfahren durchzuführen, wenn der Schuldner innerhalb der EU (ohne Dänemark) seinen Sitz hat.
Dieses Verfahren ist allerdings nur möglich bei Forderungen bis zu 2000 Euro. Zyklop Inkasso bietet daher seinen Kunden in Fällen des Auslandsinkassos mehrere Alternativen: Das Europäische Mahnverfahren wird ergänzt durch die weltweite Kooperation mit Inkassobüros sowie durch die Zusammenarbeit mit ausländischen Rechtsanwälten.
Die Kooperation mit Rechtsanwälten in zahlreichen Ländern ermöglicht die Durchsetzung von Forderungen im Ausland zu berechenbaren Konditionen. Es handelt sich durchweg um deutschsprachige Rechtsanwälte, mit denen wir zugunsten unserer Kunden eine Vertragsgestaltung mit transparanter Kostenstruktur getroffen haben.
Zur Zeit arbeitet Zyklop Inkasso mit Rechtsanwaltskanzleien in Belgien, Bulgarien, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Ukraine und Ungarn zusammen. Details dazu finden Sie unter http://www.zyklop.de/auslandsinkasso/. Weitere Kooperationen sind in Vorbereitung.
3. Gesetzlicher Zinssatz
Seit dem 1.1.2009 liegt der Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank bei 1,62 %.
Der gesetzliche Zinssatz liegt, wenn eine Privatperson beteiligt ist, 5 % darüber, also bei 6,62 %, unter Geschäftsleuten 8 % darüber, also bei 9,62 %. (§§ 247, 288 BGB)
Unser Tipp: Vereinbaren Sie mit Ihren Vertragspartnern fuer den Fall des Verzuges einen hoeheren Zinssatz. Eine solche Vereinbarung geht dem gesetzlichen Zinssatz immer vor! Ausserdem ersparen Sie sich eine Menge Rechnerei, da der gesetzliche Zinssatz sich halbjährlich ändert.
Den jeweiligen aktuellen gesetzlichen Zinssatz finden Sie unter http://www.bundesbank.de/presse/presse_zinssaetze.php.
Kontakt
Zyklop Inkasso Deutschland GmbH
Ass. jur. Frank Gallep
Email: Frank.Gallep(bittekeinspam)zyklop.de

