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Inkasso Service Newsletter März 2006

Themen des Newsletters:

  1. Schuldenreport 2006
  2. Aufklärungsseite für Kinder und Jugendliche
  3. Erfreulich: Jugendliche gehen verantwortungsbewusst mit Geld um
  4. Unternehmensinsolvenzen 2005 um 6 Prozent zurückgegangen
  5. Nachdenkenswertes und Lustiges: Juristische Zitate

1. Schuldenreport 2006

Die Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände haben den Schuldenreport 2006 vorgestellt. Demnach sind in Deutschland mehr Menschen verschuldet als je zuvor. Über 3,1 Millionen Haushalte sind zahlungsunfähig, das ist jeder zwölfte Haushalt.

Mit einer Überschuldungsquote von 8,1 Prozent steht Deutschland im Vergleich mit anderen Industrieländern ziemlich schlecht da. Nur in den USA ist die Quote mit 12,7 Prozent höher, Grossbritannien, Frankreich, Schweden und die Niederlande haben eine deutlich geringere Überschuldung zu verzeichnen.

Weitere Informationen unter http://www.vzbv.de

2. Aufklärungsseite für Kinder und Jugendliche

Unter http://www.taschengeldgangster.de hat die Verbraucherzentrale Thüringen eine Homepage geschaltet die Kinder und Jugendliche über Schuldenfallen informiert, die beim Umgang mit Handys und Computern lauern. Insbesondere wird vor Gefahren durch Klingeltöne, Logos und Spiele bei der Handynutzung gewarnt sowie über Dialer informiert, die den Computer so einstellen dass er sich unbemerkt über teure Telefonnummern ins Internet einwählt. Darüber hinaus wird ein Taschengeldtraining angeboten das es den Kindern erleichtert den Umgang mit Geld zu erlernen.

3. Erfreulich: Jugendliche gehen verantwortungsbewusst mit Geld um

Eine von der Schufa in Auftrag gegebene Untersuchung zum Zahlungsverhalten von Jugendlichen unter 18 Jahren hat zu erfreulichen Ergebnissen geführt. Die Verschuldung von Jugendlichen in Deutschland ist demnach kein Massenphänomen. Im Durchschnitt sind laut dieser Studie sechs Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren verschuldet. Die durchschnittliche Schuldenhöhe liegt bei 72 Euro. Weniger als ein halbes Prozent der Jugendlichen sind mit mehr als 100 Euro verschuldet.

Das Taschengeld liegt im Durchschnitt bei 47 Euro. Am meisten Geld wird für Kleidung ausgegeben, es folgen Schuhe, Ausgehen, Handy, Computer-Software, Unterhaltungsmedien und Fast Food.

Weitere Informationen zu der Umfrage unter
http://www.schulden-kompass.de

4. Unternehmensinsolvenzen 2005 um 6 Prozent zurückgegangen

Inzwischen liegen die Insolvenzstatistiken für 2005 vollständig vor. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 3. März wurden 2005 36843 Unternehmensinsolvenzen gemeldet, 6 Prozent weniger als 2004. Bei Personen- und Kapitalgesellschaften gingen die Insolvenzen sogar um 13 Prozent zurück, bei Einzelunternehmen, Freien Berufen und Kleinunternehmen sowie anderen Rechtsformen nahmen sie um 3,3 Prozent zu.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist dagegen deutlich angestiegen, und zwar um 40,3 Prozent. Die Gesamtzahl der Insolvenzen lag 2005 bei 136554 (+ 15,5 Prozent). Durch die Insolvenzen waren 2005 Forderungen in Höhe von 36 Milliarden Euro sowie 168219 Mitarbeiter betroffen.

Weitere Einzelheiten unter http://www.destatis.de

5. Nachdenkenswertes und Lustiges: Juristische Zitate

Ein Dieb, den das Stehlen reich gemacht hat, gilt als Gentleman.
- Britisches Sprichwort -

Habe Gottvertrauen, binde aber Dein Kamel gut an.
- Persisches Sprichwort -

Den Namen des Rechts würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.
- Heraklit -

Das Recht muss nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepasst werden.
- Immanuel Kant -

Kontakt

Zyklop Inkasso Deutschland GmbH
Ass. jur. Frank Gallep
Email: Frank.Gallep(bittekeinspam)zyklop.de

Zyklop Inkasso Hotline

02151 / 5299-52

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