Unnötige Forderungsverluste durch zu späte Geltendmachung
September 2005 - Zyklop Inkasso Pressemitteilung
Viele Gläubiger zögern ihre offenen Forderungen geltend zu machen. Werden dann endlich die notwendigen Maßnahmen ergriffen ist es oft zu spät.
Dazu Martin Ostgathe, Vorstand der Zyklop Inkasso Deutschland AG: "Allgemein gilt für die Beitreibung von Forderungen: Mit zunehmendem Alter der Forderung sinken die Erfolgsaussichten! Ein Erfahrungssatz, der durch repräsentative Untersuchungen belegt wird: Danach liegen die Erfolgschancen bei einer seit zwei Monaten fälligen Forderung bei ca. 90 %. Nach drei Monaten sinkt die Beitreibungswahrscheinlichkeit auf 73 %, nach 6 Monaten auf 57 % und nach einem Jahr auf nur noch 25 %.*"
Die Gründe dafür sind vielfältig, einer ist sicher der, dass sich die finanzielle Situation von Schuldnern durch Abwarten zumeist nicht verbessert. Die noch vorhandenen finanziellen Mittel werden dann zunächst an die Gläubiger verteilt, die zuerst und am hartnäckigsten ihre berechtigten Forderungen geltend machen. Die, die später kommen, haben dann das Nachsehen, wenn der Schuldner seine finanzielle Lage nicht mehr in den Griff bekommt. Und das ist leider sehr häufig der Fall.
Der Inkassospezialist des bundesweit tätigen Krefelder Inkassounternehmens rät: "Wird eine fällige und angemahnte Forderung nicht beglichen sollten Sie unverzüglich Kontakt zu Ihrem Schuldner aufnehmen und klären warum er nicht bezahlt. Sofern dies nicht zu einem für Sie befriedigenden Ergebnis führt, sollten Sie sofort die Beitreibung der Forderung durch ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt einleiten, um unnötige Forderungsausfälle zu vermeiden. "
* Weitere Informationen zu den statistischen Zusammenhängen zwischen Forderungsalter und Realisierungschancen bei Cora Stahrenberg, Effektivität des externen Inkassos.
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