Inkassounternehmen – Retter in der Not oder Schwarze Schafe?

August 2006 - Zyklop Inkasso Pressemitteilung

Wenn es in Pressemitteilungen oder Nachrichten um Inkassounternehmen geht, dann oft in negativem Zusammenhang – als Stichwort sei hier nur „Russen-Inkasso“ genannt. Zumeist geht es darum, dass dubiose Firmen wirklichen oder angeblichen Schuldnern in rechtlich zweifelhafter Weise auf den Pelz rücken. Eine ganze Branche gerät dadurch ins Zwielicht – zu Recht?

„Für legale Inkassounternehmen kommen solche halbseidenen oder gar illegalen Methoden nicht in Betracht!“ sagt Ass. jur. Lothar Hilse, Geschäftsführer der bundesweit tätigen Krefelder Zyklop Inkasso Deutschland GmbH. „Darüber wacht schon der Präsident des zuständigen Land- oder Amtsgerichts, von dem jedes legale Inkassounternehmen zugelassen werden muss und der außerdem als Aufsichtsbehörde fungiert.“

Tatsächlich werden Inkassounternehmen nur unter engen Voraussetzungen zugelassen. Unter anderem werden auch die fachliche Kompetenz und der Leumund der verantwortlichen Mitarbeiter genauestens geprüft – Prüfungen, die sowohl umfangreiches Fachwissen als auch eine blütenreine Weste erfordern.

Aber woher kommen dann immer wieder die negativen Meldungen? „In jeder Branche gibt es schwarze Schafe“, so der Inkassospezialist. „Zumeist handelt es sich um kleine illegale „Unternehmen“, die sich herausnehmen, Recht und Gesetz mit Füßen zu treten und die sich damit eigentlich schlimmer verhalten als die Schuldner, gegen die sie vorgehen.“ Mit Erfolg? „Der Erfolg kann insbesondere darin bestehen, dass der Auftraggeber auf einmal selbst auf der Anklagebank sitzt – wegen Anstiftung zu diversen Straftaten. Schon so manch ein Gläubiger hat statt seines erhofften Geldes ein Strafverfahren bekommen!“ sagt der Geschäftsführer der Zyklop Inkasso Deutschland GmbH. „Hinzu kommt, dass einige dieser illegalen „Inkassounternehmen“ oft nur aus Publicitygründen vorgeben in „unkonventioneller“ Weise gegen die Schuldner vorzugehen. Häufig wird der Kunde durch hohe Mitgliedsbeiträge zusätzlich geschröpft ohne dass dafür die erwartete Leistung wirklich erbracht wird.“

Aber kann man denn mit legalen Mitteln überhaupt effektiv arbeiten und eine Forderung schnell genug beitreiben? Dazu sagt der Inkassospezialist: „Auch wenn in unserem Rechtssystem sicher einiges im Argen liegt und verbesserungswürdig ist – Möglichkeiten für eine effektive Beitreibung gibt es viele. Die Erfolgschancen verbessern sich deutlich, wenn die Beitreibung möglichst schnell und durch einen Fachmann erfolgt. Inkassounternehmen sind sehr oft für verzweifelte Gläubiger Retter in der Not, wenn sie offene Forderungen schnell und günstig beitreiben – der schlechte Ruf, den einige wenige schwarze Schafe verursachen, besteht daher völlig zu Unrecht!“

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