1. Quartal 2005: Weniger Unternehmensinsolvenzen, mehr Verbraucherinsolvenzen
Juni 2005 - Zyklop Inkasso Pressemitteilung
Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 8. Juni ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2005 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 6,9 % auf 9185 Fälle zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 35,7 % auf 14468 Fälle. Die Summe der offenen Forderungen lag bei rund 8,8 Milliarden Euro gegenüber 10,1 Milliarden Euro im 1. Quartal des Vorjahres.
"Ein Ende der Pleitewelle ist leider nicht in Sicht," sagt Martin Ostgathe, Vorstand der Zyklop Inkasso Deutschland AG. "Wir raten daher dringend sich so gut wie möglich gegen Forderungsausfälle abzusichern."
Was kann der Einzelne tun um nicht von Forderungsausfällen betroffen zu werden und möglicherweise dadurch selbst in Zahlungsunfähigkeit zu geraten?
Dazu der Inkassofachmann: "Vor der Annahme wichtiger Aufträge sollte unbedingt eine Wirtschaftsauskunft über den potenziellen Vertragspartner eingeholt werden. Hier lässt sich schnell die Spreu vom Weizen trennen und unnötiger Schaden vermeiden." Solche Auskünfte werden von Auskunfteien und Inkassounternehmen angeboten. Die Einholung ist auch online und damit in Sekundenschnelle möglich. Schon weiß man, ob der potenzielle Vertragspartner zum Beispiel die Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat oder ob bereits einer seiner Schecks geplatzt ist.
Aber was, wenn der Auftrag bereits ausgeführt wurde und der Vertragspartner dann nicht zahlt? "Hier sollte auf keinen Fall unnötig zugewartet werden," so der Vorstand des bundesweit tätigen Krefelder Inkassounternehmens. "Jahrelange Erfahrung zeigt: Je länger mit der Beitreibung gewartet wird desto geringer sind die Erfolgsaussichten. Sehr oft wird mit der Geltendmachung von Forderungen zu lange gezögert. Schnellere Gläubiger sind dann auf Kosten der Langsameren erfolgreicher, oder der Schuldner meldet Insolvenz an."
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