Wie kommt der Handwerker an sein Geld?

Supertip Wochenpost Mettmann - 02. Januar 20044

Wenn Auftraggeber zunehmend öfter bestenfalls schleppend zahlen, grundlos Handwerkerrechnungen kürzen, nichtige Mängel reklamieren oder willkürlich die Abnahme der Arbeit verzögern - dann wird es für Handwerksbetriebe immer schwerer, den Lohn für Ihre Leistungen auch tatsächlich zu erlösen.

Patentrezepte für dieses in den letzten Jahren immer größer gewordene Dilemma konnte auch die Innung für Metalltechnik ihren Mitgliedsbetrieben bei der jüngsten Versammlung nicht liefern, aber immerhin eine Menge nützlicher Tipps, um Forderungen besser managen und zu sichern und dadurch liquide zu bleiben. Vertriebsleiter Eberhard Schlünsen und Michael Gensinger vom hiesigen Außendienst der Zyklop Inkasso Deutschland AG stellten ausführlich die Dienstleistungen ihres Inkassounternehmens vom Mahnwesen über den Einzug "frischer" Forderungen bis hin zur notfalls dreißigjährigen Nachverfolgung eines vom Betrieb erstrittenen Titels sowie zu den Möglichkeiten von Bonitätsauskünften im Vorfeld einer Geschäftsbeziehung vor.

Ergänzend appellierte Innungsgeschäftsführer Martin Lindemann an die Versammlungsteilnehmer, ihre Forderungen insgesamt besser zu managen, vor allem Abschlags- und Schlussrechnungen zeitnah zu schreiben, Zahlungseingänge täglich zu überwachen und nach Fristablauf unverzüglich zu mahnen, unter Beachtung der einschlägigen Spielregeln notfalls auch tatsächlich die Arbeit einzustellen und vor allem endlich die guten Möglichkeiten des Bauhandwerkversicherungsgesetzes zu nutzen und im Zweifel von Auftraggebern eine Bürgschaft zumindest über einen Teil der Auftragssumme zu verlängern. Breiten Raum nahm außerdem eine von Obermeister Reiner Schumacher mit einem Sachstandsbericht über die von der Bundesregierung geplante radikale Änderung der Handwerksordnung ausgelöste Diskussion über den Stellenwert der bestmöglichen handwerklichen und unternehmerischen Qualifikation in den heutigen Zeiten harten Wettbewerbs.

Dabei waren sich die Unternehmer darin einig, dass die geplante Handwerksreform ebenso überflüssig wie schädlich für ein solides mittelständisches Unternehmertum und für den Qualifikationsstandard in Deutschland sei und dass es vielmehr darauf ankomme, durch ernsthafte Reformen bei der Abgaben- und Bürokratiebelastung sowie bei der Schwarzarbeitsbekämpfung für eine durchgreifende Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu sorgen, zumal durch die Osterweitung der EU mittelfristig eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs vor allem im hiesigen Markt zu erwarten sei.

Kontakt

Zyklop Inkasso Deutschland GmbH
Email: presse(bittekeinspam)zyklop.de

Weitere Artikel und Informationen

Zyklop Inkasso Hotline

02151 / 5299-52

Zyklop Inkasso Newsletter

Zyklop NewsletterAktuelle Infos und Tipps zu Inkasso, Finanzen & Recht.
» Jetzt Newsletter bestellen!

Kunden werben - Prämie sichern

Zyklop Inkasso PrämienNutzen Sie Ihre Kontakte und empfehlen Sie unsere Leistungen.
» Prämie sichern!

Zyklop Inkasso: Aktuelle Infos

Überfällige Forderungen sind nicht wie guter Wein

Was Sie über Außenstände wissen sollten und wie Sie sie in den Griff bekommen. Außenstände – ein unangenehmes Problem für viele Unternehmen, das durch Abwarten nicht geringer wird. Im Gegenteil: Statistiken belegen, dass die Beitreibungschance um so geringer wird, je länger man mit der Geltendmachung der Forderung wartet. » weiter

Zyklop Inkasso: Aktuelle Infos

TripleCheck von Zyklop: So finden Sie den passenden Mieter!

Mit viel Sorgfalt wählen Vermieter ihre zukünftigen Mieter aus. Leider werden Sie dennoch allzu oft enttäuscht. Ausstehende Mietzahlungen können Immobilienbesitzer in gravierenden Fällen selber in die roten Zahlen treiben. Wie kann man sich davor schützen? Eine Antwort ist TripleCheck – die innovative Dienstleistung der Zyklop Inkasso Deutschland GmbH aus Krefeld. » weiter

Zyklop Inkasso: Aktuelle Infos

Änderungen des Datenschutzrechts seit April 2010

Seit dem 01.04.2010 hat der Gesetzgeber die Datenschutzvorschriften erneut verschärft. Die Änderungen betreffen insbesondere die Einholung von Wirtschaftsauskünften über Neukunden sowie die Einmeldung von Negativdaten an Auskunfteien. » weiter